Voraussetzung für die Anwendung von Immunglobulinen ist ein deutlicher Hinweis auf eine mögliche immunologische Ursache für das Implantationsversagen trotz guter Embryonalqualität oder die wiederholten Fehlgeburten. Vor allem eine ererbte Kombination der Killercell Immunoglobulin-like Rezeptoren, die durch wenig aktivierende Rezeptoren auffällt (KIR-Genotyp AA) kann darauf hinweisen.

Die Anwendung von Immunglobulinen als intravenöse Infusion (IVIG) wird seit den neunziger Jahren in der Kinderwunschbehandlung als Immunmodulationstherapie eingesetzt. Diese Immunglobuline mit einem breiten Spektrum von Antikörpern werden aus einem Pool von mindestens 1000 Spenderblutproben gewonnen.

In unserem Zentrum bestehen etwa zweijährige Erfahrungen, die im Juli 2011 aktuell ausgewertet wurden. Dabei konnte eine hervorragende fortbestehende Schwangerschaftsrate und Geburten nachgewiesen werden.

Alternativ kommt unter ähnlichen Vorbedingungen auch eine Injektionstherapie mit dem Zytokin G-CSF (granulocyte colony-stimulating factor) zur Anwendung.

Endometriumbiopsie
Seminalplasmaspülung
Partnerlymphozyten-Immunisierung








Intravenöse Immunglobuline (IVIG)
www.kitz-regensburg.de | © 2016 MVZ KITZ Regensburg GmbH | Alle Rechte vorbehalten.