Können nach Untersuchung der HLA-Antigene und eines Cross-match-Testes keine antipaternalen Antikörper bei der Frau nachgewiesen werden, kann bei einer entsprechenden Anamnese mit Implantationsversagen und habituellen Aborten eine Immunisierung mit Partnerlymphozyten versucht werden.

Wir arbeiten seit Jahren erfolgreich mit Frau Dr. med. Reichel-Fentz (Praxis für Transfusionsmedizin) sowie dem Immunologischen Institut der Universität Kiel zusammen.

Zur Induktion blockierender Antikörper wird eine Übertragung von Partner-Lymphozyten auf die Patientin vorgenommen. Es werden dem Spender 50-80 ml Vollblut entnommen, woraus die Lymphozyten extrahiert werden. Nach etwa 2 Stunden werden die aufbereiteten Lymphozyten (ca. 1 ml) in mehreren Quaddeln intrakutan der Patientin appliziert. In den meisten Fällen sind 1-2 Immunisierungen im Abstand von ca. 4 Wochen ausreichend, um eine Bildung der antipaternalen Antikörper zu bewirken.

Zur Vermeidung mütterlicher und kindlicher Komplikationen erfolgen durch die behandelnde Einrichtung vor dieser Behandlung infektionsserologische Tests und eine umfassende Aufklärung.

Die Laboratorien von Frau Dr. Reichel-Fentz werden aktuell umgebaut, um eine Herstellungserlaubnis nach §13 Abs.1 AMG zu erreichen. Die Behandlungen können erst danach wieder aufgenommen werden.

Endometriumbiopsie
Seminalplasmaspülung
IVIG, G-CSF




Partner-Lymphozytenimmunisierung
www.kitz-regensburg.de | © 2016 MVZ KITZ Regensburg GmbH | Alle Rechte vorbehalten.