Untersuchung verschiedener Arbeitsgruppen in Deutschland und Österreich konnten auch eine deutliche Steigerung der Erfolgschancen durch die Spülung der Gebärmutter mit Seminalplasma nachweisen. Eigene Erfahrungen liegen nicht vor.

Die Wirkung dieser Therapie ist bisher nicht umfassend erforscht. Hypothetisch kann man eine Immunmodulation durch die Substanzen des Seminalplasmas annehmen. Die dadurch ausgelösten Vorgänge führen zu einer Beeinflussung immunaktiver Zellen ähnlich wie bei anderen Immuntherapien.

Das Seminalplasma kann frisch verwendet werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, das Seminalplasma bei -20°C zu lagern und zu einem späteren Zeitpunkt anzuwenden.

Ein Inseminationskatheter wird nach Desinfektion der Scheide 2-3 cm in den Gebärmutterhals eingeführt und 500µl Seminalplasma langsam eingespült.

Endometriumbiopsie
Partnerlymphozyten-Immunisierung
IVIG, G-CSF




Seminalplasmaspülung
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